Wohnen und Arbeiten unter einem Dach
Freiberufler, Landwirte, Handwerker, oder andere Gewerbetreibende – für viele ist das Wohnen und Arbeiten unter einem Dach attraktiv. Und vor allem effizient. Denn die kurzen Wege bedeuten oftmals eine bessere Lebensqualität, und eine bessere Flexibilität – für Familie wie auch Beruf. Oftmals ist das Wohnen und Arbeiten in einem Haus auch die Möglichkeit, Familie und Beruf miteinander zu verbinden – gerade für Frauen eine attraktive Sache.

Die Frage stellt sich hier nach dem geeigneten Objekt. Denn Wohn- und Gewerberaum kombiniert in einem Haus ist keine Selbstverständlichkeit. Oftmals kann man in ausgewiesenen Industriegebieten nicht wohnen, und in Wohngebieten darf man keinen Gewerbebetrieb einrichten. Ist ein Objekt / eine Wohnung zum Wohnen ausgewiesen bedarf es den Gang auf das Amt, um eine Änderungen für die Nutzung der Fläche zu beantragen – sonst kann es ungemütlich werden. Gerade auch wenn es um Mietobjekte geht, muss man hier vorsichtig sein. Gerade Freiberuflicher und Existenzgründer können hier in die Falle tappen, und es droht eine Kündigung durch den Vermieter. Ist man als Freiberuflicher in den eigenen vier Wänden und im Homeoffice tätig stellt dies kein Problem dar. Sobald man jedoch jemanden anstellt, auch wenn es nur auf 400€-Basis ist, und der Mitarbeiter in dem Büro in der angemieteten Wohnung arbeitet, so bedarf es hierfür einer Genehmigung durch den Vermieter. Noch sensibler ist es, wenn man sich selbständig macht – egal ob Mietwohnung oder Eigenheim – und einen gewerblichen Betrieb in den eigenen vier Wänden betreibt. Egal ob Handwerk oder Onlineshop, man sollte sich hier erst bei den Behörden kundig machen bevor es Ärger gibt.

Oftmals geht im Rahmen der Suche nach einem Objekt für das Wohnen und Arbeiten unter einem Dach dahin, dass man sich ein Haus baut, das den Anforderungen entspricht. Denn oftmals ist dies bei bestehenden Objekten nicht gegeben. Je nach Art des Gewerbes spielt der Standort eine große Rolle. Ist man unabhängig von Laufpublikum, hat man hier durchaus Vorteile. Denn Städte und Gemeinde sind sehr erpicht darauf, dass Unternehmen den Standort zu ihnen verlagern. Nicht nur aufgrund der Mehreinnahmen von Gewerbesteuer, sondern auch weil die Schaffen neuer Arbeitsplätze immer interessant sind und mit neuen Firmen, gut situierten Familien und den Mitarbeitern einer Firma der Ort immer mehr an Finanzkraft gewinnt.


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