Häuser vermieten & verkaufen
Wer ein Haus besitzt, es aber nicht selbst nutzen möchte oder kann, der kann es vermieten oder auch verkaufen. Oftmals wird auch ein Haus gekauft, mit dem Ziel, es zu vermieten. Ob Mehrfamilienhaus oder Einfamilienhaus: nahezu jedes Objekt lässt sich vermieten. Die Mietpreise können hier jedoch stark variieren, abhängig von der Lage und der Ausstattung des Hauses. Während der Mietspiegel in der City von München aufgrund der enorm hohen Nachfrage sehr hoch ist, sieht es in vielen Gegenden beispielsweise in Brandenburg ganz anders aus. Natürlich variiert hier auch der Kaufpreis eines Hauses. Wer in das Vermietergeschäft einsteigen möchte, der muss gut kalkulieren. Denn es ist bei weitem nicht so, dass Mieteinnahmen gleich Gewinn ist. Die Wohnungen und das Haus müssen gesetzlichen Vorgaben entsprechend instand gehalten werden, anfallende Schäden an Dach, Fassade etc., Renovierungsarbeiten, Heizungstechnik, Hausverwaltung etc. sind Faktoren, die mit einkalkuliert werden. Auch vor Mietnomaden und mangelnder Zahlungsmoral des Mieters ist kein Vermieter gefeit.

Doch nicht nur zur Dauermiete kann man Häuser vermieten. Eine andere Variante ist das Vermieten von Ferienhäusern. Diese stehen allerorts in Deutschland, insbesondere aber in den touristisch erschlossenen Gegenden – Bayerischer Wald, Schwarzwald oder Ostsee, das Urlaub machen in einem Ferienhaus ist beliebt, insbesondere bei Familien mit Kindern, die auch im Urlaub auf überschaubare Finanzen achten müssen. Ferienhäuser werden oftmals einzeln angeboten, es gibt aber auch ganze Ferienhaus-Siedlungen. Hier werden die Häuser meist zentral verwaltet und vermietet, in der Regel auch über die großen Reiseveranstalter angeboten. Hier hat der Urlauber die Möglichkeit, seinen Urlaub selbst zu gestalten und sich auch selbst zu versorgen. In den Ferienhaus-Siedlungen ist meist auch ein Freizeitangebot für Kinder geboten, gerade in der Hochsaison. Beliebt ist diese Art des Urlaub machen auch bei Hundebesitzern. Denn in vielen Hotels sind Hunde – gerade wenn sie groß sind – nicht sehr willkommen, und oftmals auch nicht für den Urlaub mit Hund geeignet.


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Häuser zu verkaufen ist eine Kunst – insbesondere wenn die Nachfrage geringer als das Angebot ist. Der erste Schritt sollte ein Gutachten sein – was ist der objektive Wert des Hauses? Natürlich entspricht das Ergebnis so eines Gutachtens nicht immer auch der Realität, der tatsächliche Marktwert unterliegt der Nachfrage. Und ob man den einen interessierten Hauskäufer für das Objekt findet. Für die Suche nach einem Käufer kann man einen Immobilienmakler engagieren, oder selbst aktiv werden: Fotos machen und eine möglichst detaillierte und wohlwollende Beschreibung des Objektes formulieren. Und damit im Internet und in der Tageszeitung werben. Ist man hiermit nicht erfolgreich, so bleibt der Versuch, das Haus über Makler zu veräußern. Hier wird jedoch in der Regel eine Maklercourtage fällig, außerdem fordern die Makler, dass man für einen bestimmten Zeitraum nur über sie das Haus auf dem Markt anbietet. Bei der Preisgestaltung sollte man darauf achten, dass dieser nicht allzu hoch angesetzt ist, denn das kann potentielle Käufer direkt abschrecken. Auch sollte man beachten, dass vom Kaufpreis ggf. noch Kosten abgehen: für den Makler, und auch für den Notar.