Häuser unter der Denkmalschutz
Alte Häuser haben ihren besonderen Charme. Die Bauweise, das alte Holz, die hohen Decken, Stuck, … viele setzen auf Häuser aus älteren Zeiten. Auch, weil diese oftmals sehr günstig sind, und man mit etwas Geschick die Häuser günstig wieder restaurieren kann. Doch bei der Entscheidung für den Kauf eines denkmalgeschützten Hauses sollte man auch die bestehenden Auflagen beachten. Meist sind einzelne Bestandteile des Hauses wie die Fassade geschützt, und müssen auch bei einer Restaurierung erhalten bleiben. Ein Austausch alter Sprossenfenster und moderne Kunststofffenster wäre hier beispielsweise nicht möglich. Vielmehr muss man die vorhandenen Fenster selbst so restaurieren, dass die Optik wieder hergestellt ist. Dieser Prozess ist sehr arbeitsintensiv und somit auch meist teurer als der Einbau neuer Fenster.


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Wer sich ein denkmalgeschütztes Haus kauft, der weiß dies aber in der Regel und möchte auch diese charmanten Bestandteile des Hauses erhalten. Und eventuell auch die staatlichen Fördermittel für den Denkmalschutz nutzen. Denn für den Erhalt des Denkmalschutzes stellt der Staat Mittel zur Verfügung – beispielsweise für die Erneuerung von Heizung und die Wärmedämmung, für diese Investition stellt die staatliche KfW-Bank vergünstigte Kredite zur Verfügung – so dass die Mehrkosten teilweise etwas abgepuffert werden. Vor Beginn eingreifender Maßnahmen müssen bei einem denkmalgeschützten Haus Genehmigungen vom zuständigen Amt eingeholt werden. Auch dies ist mit einem Kostenaufwand verbunden, insbesondere kann sich der Start der Restaurierungsmaßnahme jedoch verzögern. Hat man es jedoch geschafft, und das Haus hergestellt, so hat man in der Regel ein Objekt, das aus der Masse hervorsticht. Ein Haus mit besonderem Charme und mit Charakter.